Medienfassade
Ob mit Projektionen oder Videoboards, ob mit Displays oder Lichtinstallationen, immer mehr Unternehmen nutzen ihr Firmengebäude, um sich zu differenzieren und in Zeiten extremer Reizüberflutung grösstmögliche Aufmerksamkeit zu erzielen. Als Eye-Catcher ersten Ranges etablieren sich dabei Medienfassaden zunehmend im städtischen Raum. Auch Uniqa entschied sich, ihren fertig gestellten Büroturm in Wien, mit dem Medium Licht künstlerisch anspruchsvoll und technisch auf den "State of the art" zu inszenieren.
Dynamische Illusion
Im eingeschalteten Zustand arbeitet die in das Gebäude implantierte Lichtinstallation mit direkter Wirkung nach aussen. Sie leuchtet aus sich selbst heraus, interpretiert die Architektur, interagiert mit ihr, dekonstruiert sie und formiert sie im Anschluss wieder neu. Sie löst sich von der Zweidimensionalität eines konventionellen Videoscreens mit seitlicher Begrenzung und bespielt die Architektur rundum. Sie integriert sich in die Struktur, verbindet die Flüchtigkeit der Bilder mit der Dauerhaftigkeit der Architektur, tastet die Gebäudehülle ab – lautlos und subtil, ohne Anfang und ohne Ende.
Der St. Jakob Turm in Basel
Im Beispiel vom St. Jakob Turm in Basel wurde ein hochauflösender LED Screen mit einer Flächedeckenden Hintergrundbeleuchtung kombiniert. Die Beleuchtung passt sich laufend den Primärfarben von den Inhalten auf dem Bildschirm an. Die Wirkung vom LED Screen konnte damit massiv verstärkt werden.
Die Kombination LED Screen und MiStrip bieten eine optimale Plattform für Kunst und Kommerz.
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