
Ein Blick hinter die Kulissen des Kursaal Bern: Im Gespräch mit Thomas Burgunder zeigt sich, wie Partnerschaft, eingespielte Abläufe und ein starkes Team den Eventalltag prägen.
Seit Anfang Jahr ist Kilchenmann als Technikpartner im Kursaal Bern im Einsatz. Doch was bedeutet diese Partnerschaft im täglichen Betrieb? Wie funktioniert die Zusammenarbeit hinter den Kulissen und worauf kommt es im Eventalltag wirklich an?
Ein Gespräch mit Thomas Burgunder, Teamleiter Venue Service vor Ort.
Die Drehscheibe hinter den Kulissen
Thomas Burgunder ist seit Anfang 2026 als Teamleiter Venue Service im Kursaal Bern tätig. Bereits in den Monaten davor war er stark in die Vorbereitung des technischen Umbaus und der ersten Anlässe eingebunden.
Im täglichen Betrieb übernimmt er eine zentrale Rolle: «Ich verstehe meine Funktion als Drehscheibe. Es geht darum, den Überblick zu wahren, die Koordination sicherzustellen und dafür zu sorgen, dass sowohl das Team als auch die Kund*innen bestmöglich unterstützt werden.»
Sein Team arbeitet dabei in hohem Mass eigenverantwortlich. Klare Zuständigkeiten, kurze Entscheidungswege, ein gemeinsames Verständnis und ein enger Austausch prägen den Arbeitsalltag. Viele Entscheidungen werden direkt vor Ort getroffen und durch strukturierte Abstimmungen sowie regelmässige Meetings im Kilchenmann-Team aber auch mit dem Kursaal Bern und den Kund*innen gezielt ergänzt.
Eventalltag im Venue: Was hinter einem Anlass wirklich passiert
Ein Event im Kursaal Bern beginnt lange bevor die ersten Gäste eintreffen. Für das Technikteam startet der Tag mit einem gemeinsamen Briefing, gefolgt von technischen Tests, Proben und detaillierten Abstimmungen.
«Ein grosser Teil unserer Arbeit findet im Hintergrund statt – beispielsweise Logistik, Materialtransporte oder der komplette Auf- und Abbau. Das wird von den Kund*innen oft nicht bewusst wahrgenommen, ist jedoch entscheidend für einen reibungslosen Ablauf und einen erfolgreichen Anlass.» Gerade in diesen Phasen zeigt sich, wie gut ein Team funktioniert. „ «Insbesondere wird sichtbar, ob die Planung erfolgreich war: Timing, Abläufe und Logistik müssen exakt aufeinander abgestimmt sein.»
Technikpartner vor Ort: Zusammenarbeit im Eventalltag
Als fester Technikpartner ist Kilchenmann integraler Bestandteil des Betriebs im Kursaal Bern. Die Zusammenarbeit geht dabei deutlich über eine klassische Dienstleisterrolle hinaus. «Wir stehen im regelmässigen Austausch mit dem Kursaal-Team und besprechen offen Feedback, Anforderungen und Optimierungspotenziale. Entscheidend ist, dass alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Und genau das zeigt sich im täglichen Betrieb.»
Diese enge Abstimmung prägt den Arbeitsalltag. Prozesse greifen nahtlos ineinander, Verantwortlichkeiten sind klar definiert, und gleichzeitig unterstützt man sich über das eigene Gewerk hinaus. «Wenn etwas auffällt, wird es angesprochen. Auch dann, wenn es nicht direkt im eigenen Verantwortungsbereich liegt. Genau das zeichnet eine funktionierende Partnerschaft aus.»
Im Eventbetrieb gibt es immer wieder Situationen, in denen viel Flexibilität gefragt ist, etwa bei kurzfristigen Anpassungen oder Umbauten während eines laufenden Anlasses. «In solchen Momenten zeigt sich, ob man wirklich als Einheit funktioniert. Dann helfen alle mit – vom Technikteam über die Küchencrew bis zur Geschäftsleitung.»
Mehrwert für Kund*innen
Für Kund*innen ist diese enge Zusammenarbeit unmittelbar spürbar, insbesondere in der Planungsphase. «Wir werden frühzeitig in die Gespräche eingebunden und dürfen gemeinsam mit dem Kursaal-Team ganzheitlich beraten. Das schafft Transparenz und erleichtert die Planung für die Kund*innen erheblich.»
Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema Sicherheit. «Die Anforderungen, insbesondere im Bereich Brandschutz, sind deutlich gestiegen und haben nochmals an Bedeutung gewonnen. Für uns gehört dieses Thema seit jeher zum Standard. Unsere Aufgabe ist es, frühzeitig zu beraten und gemeinsam mit den Kund*innen Lösungen zu entwickeln, die den Sicherheitsvorgaben entsprechen und gleichzeitig praxisgerecht umsetzbar sind.»
Warum im Livebetrieb alles stimmen muss
Im Eventgeschäft gibt es keine zweite Chance. Dieser Anspruch bildet für Thomas Burgunder den Kern seines Qualitätsverständnisses.
«Im Livebetrieb gibt es einen klar definierten Zeitpunkt, an dem alles einwandfrei funktionieren muss. Äussere Umstände lassen sich nicht immer beeinflussen, doch die Verantwortung für einen reibungslosen Ablauf bleibt bestehen.»
Gerade in solchen Momenten wird deutlich, wie entscheidend Erfahrung im Venue ist. Wer Infrastruktur, Abläufe und Möglichkeiten vor Ort im Detail kennt, kann schneller reagieren, Risiken frühzeitig erkennen und passende Lösungen zielgerichtet umsetzen.
Partnerschaft im Kursaal Bern: Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Auf die Frage, was eine funktionierende Partnerschaft ausmacht, hat Thomas Burgunder eine klare Antwort: «Vertrauen, Wertschätzung und offene Kommunikation. Man muss verstehen, wie der andere arbeitet und welche Anforderungen dahinterstehen.»
Die Zusammenarbeit mit dem Kursaal Bern beschreibt er als «lösungsorientiert, auf Augenhöhe und als echtes Team.»
Neben aller Professionalität bleibt auch die persönliche Perspektive wichtig. «Der Kursaal Bern ist ein geschichtsträchtiger Ort mit vielen langjährigen Mitarbeitenden und Stammkund*innen. Das prägt die Partnerschaft. Und ganz ehrlich: Die Aussicht gehört definitiv zu den schönsten in Bern.»
Mit Blick nach vorne freut sich Thomas Burgunder vor allem auf eines: «Viele weitere erfolgreiche Anlässe gemeinsam mit einem starken Team.»
Fazit
Die Partnerschaft zwischen dem Kursaal Bern und Kilchenmann verdeutlicht, worauf es im modernen Eventbetrieb ankommt: Klar definierte Prozesse, eingespielte Abläufe und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Qualität entsteht dabei nicht allein durch Technik, sondern vor allem durch Menschen, die gemeinsam Verantwortung übernehmen.

